Die Unterteilungen der
Keramik
(nachzulesen in jedem keramischen Fachbuch *)
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| Irdengut Feinkeramische, glasierte Erzeugnisse, zum Beispiel Töpferwaren, Fayencen (Schmelzwaren). Der Scherben ist eisen- und kalkhaltig, Brennfarbe ist gelblich bis rötlich. Der Scherben bleibt porös und wird durch die Glasur dicht. Brenntemperatur zwischen 950°C und 1040°C. Die Masse kann gedreht, eingedreht, übergedreht oder gepresst werden. Die Schmelzglasur wird mit Zinnoxid oder Zirkonoxid weiß getrübt. Dekormöglichkeiten: Malen auf die rohe (ungebrannte) Glasur mit Fayence- oder Majolikafarben mit dem Pinsel. Nur wenige Keramiker in der Bundesrepublik stellen Fayencen her. |
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Steingut Der Steingutscherben ist porös und brennt weiß oder elfenbeinfarben. Ein charakteristisches Merkmal des Steingutscherbens ist sein hoher Gehalt an feinem Quarz. Es gibt Weich- Misch- oder Hartsteingut und Sanitäres Steingut. Gelblich brennende Massen werden durch Promillen von zum Beispiel Kobaltsalzen gebläut, um eine weiße Farbwirkung zu erhalten. Die Schrühbrandtemperatur liegt zwischen 1120°C und 1250°C. Die Glattbrandtemperatur liegt unter der Schrühbrand- temperatur (ca. 200° C niedriger). Die Formgebung erfolgt meist durch Gießen, Eindrehen oder Überdrehen. Dekormöglichkeiten sind unter anderem Unterglasurmalerei, Engoben oder Glasuren, eventuell auch Aufglasurmalerei (auf den glattgebrannten, glasierten Scherben mit anschließendem Dekorbrand). Im allgemeinen wird Steingut industriell hergestellt. |
Ein Steingut-Teller:
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Steinzeug Man unterscheidet in Steinzeug und Feinsteinzeug. Der Steinzeugscherben ist gesintert, also wasserundurchlässig. Der Scherben vom Feinsteinzeug brennt weißlich oder gelblich und muss einen hohen Sinterintervall haben (Sintertemperatur und Schmelztemperatur müssen weit auseinander liegen). Glattbrandtemperatur zwischen 1250°C und 1350°C. Die Formgebung kann durch Freidrehen, Pressen oder Gießen erfolgen. Dekormöglichkeiten: Lehmglasuren, Salzglasuren, Kristallglasuren, Ritz- und Stempeltechnik. Der überwiegende Teil der Keramiker in der Bundesrepublik arbeitet mit Steinzeugtonen. |
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Porzellan Typisch für Hartporzellan ist der dünnwandige, verglaste durchscheinende, weiße Scherben. Der Schrühbrand kann zwischen 1180°C und 1300°C liegen, der Glattbrand bis 1500°C. Die Formgebung erfolgt durch Gießen, Pressen, Eindrehen und Drehen (seltener, da die Masse eine geringe Drehfähigkeit hat). Dekormöglichkeiten durch Glasieren und Bemalen. Die Bemalung erfolgt auf der gebrannten Glasur und wird bei ca. 800°C eingebrannt. Außerdem gibt es Aufglasurscharffeuerfarben, die bei ca. 1400°C eingebrannt werden. Hier handelt es sich meistens um Kobaltsilikate. Als Produzenten von handgearbeitetem Porzellan seien hier exemplarisch die von uns hochgeschätzten Kollegen Antje und Rainer Doss genannt. |
* Literatur u.
a.: J. Beyer: Lehrbuch für Keramiker, H. Stern: Grundlagen der Technologie
der Keramik, P. Rada: Techniken der Kunsttöpferei*
Frau von der
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Wappenteller werden mit Genehmigung
der jeweiligen Länder, Städte oder Gemeinden hergestellt. Es muss
entweder ein Auftrag vorliegen oder aber die Genehmigung, das Wappen verwenden
zu dürfen. In Form, Art und Ausführung liegen die Urheberrechte an dem
jeweiligen Teller bei dem Produzenten und dürfen nicht nachgeahmt
werden.
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